Einleitung
Governance dient in ihrer Essenz als Kompass, der Organisationen auf ein ordnungsgemäßes Verhalten und nachhaltigen Erfolg führt. Obwohl sie manchmal als Rahmenwerk für Kontrolle und Regelkonformität betrachtet wird, geht sie darüber hinaus und umfasst Prinzipien, die eine effektive Ressourcennutzung und eine gerechte Behandlung der Stakeholder fördern. In diesem Artikel untersuchen wir die Natur der Governance, konzentrieren uns auf die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgestellten Prinzipien und erforschen ihre Rolle bei der Steuerung von Organisationen hin zu ihren strategischen Zielen.
Die zentralen Prinzipien der Unternehmensführung
Die OECD hat eine Reihe grundlegender Prinzipien festgelegt, die die Grundlage der Unternehmensführung bilden. Diese Prinzipien sollen sicherstellen, dass Unternehmen auf eine Weise agieren, die Transparenz, Rechenschaftspflicht und gerechte Behandlung fördert. Lassen Sie uns diese Prinzipien genauer betrachten, um die Natur der Governance tiefer zu verstehen:
- Gerechte Behandlung der Aktionäre:Im Zentrum der Unternehmensführung steht die gerechte Behandlung der Aktionäre. Dieses Prinzip betont, dass Aktionäre unabhängig von ihrer Größe oder Einflussnahme ihre Rechte respektiert und geschützt erhalten sollten. Es bildet die Grundlage dafür, Vertrauen in eine Organisation aufzubauen.
- Offenlegung und Transparenz:Transparenz ist ein Eckpfeiler guter Governance. Organisationen müssen genaue und zeitnahe Informationen über ihre finanzielle Leistung, Eigentumsverhältnisse und Governance-Strukturen bereitstellen. Diese Transparenz baut nicht nur Vertrauen auf, sondern ermöglicht es den Stakeholdern, fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Verantwortlichkeiten des Vorstands:Der Vorstand spielt eine entscheidende Rolle in der Governance. Er ist mit der Aufsicht über die strategische Ausrichtung der Organisation und der Gewährleistung ihrer ethischen und rechtlichen Einhaltung betraut. Die Treuhänderpflicht des Vorstands erstreckt sich nicht nur auf das Unternehmen, sondern auch auf seine Aktionäre.
- Strategische Leitung:Governance geht nicht nur darum, den Status quo zu bewahren; sie dient vielmehr der strategischen Leitung. Eine wirksame Governance beinhaltet, dass der Vorstand die Unternehmensstrategie überprüft und leitet und sie mit den langfristigen Zielen und Werten der Organisation abstimmt.
- Überwachung der Management-Entscheidungen:Der Vorstand fungiert als Aufsichtsgremium und stellt sicher, dass die Handlungen der Management-Ebene mit den Zielen der Organisation übereinstimmen. Durch regelmäßige Bewertungen und Überwachung hilft die Governance dabei, Risiken zu minimieren und sicherzustellen, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist.
- Verantwortlichkeit des Vorstands:Verantwortlichkeit ist ein zentraler Grundsatz der Governance. Der Vorstand ist sowohl gegenüber dem Unternehmen als auch gegenüber seinen Aktionären verantwortlich. Das bedeutet, dass er für seine Entscheidungen und Handlungen Rechenschaft ablegen muss und so eine Kultur der Verantwortung fördert.
Die traditionelle Sichtweise der Governance
Um ein tieferes Verständnis der Governance zu erlangen, können wir uns auf die Definition der OECD stützen: „das System, durch das Geschäftskorporationen geleitet und kontrolliert werden.“ Diese Definition zeigt, dass Governance nicht nur um isolierte Entscheidungen geht, sondern eine systematische Herangehensweise an die Führung einer Organisation darstellt. Sie legt die Verteilung von Rechten und Verantwortlichkeiten zwischen den verschiedenen Beteiligten innerhalb der Gesellschaft fest.
Darüber hinaus betont die Definition der OECD, dass Governance über die Festlegung von Zielen hinausgeht; sie umfasst auch die Mittel zur Erreichung dieser Ziele sowie die Mechanismen zur Überwachung der Leistung. Im Wesentlichen bietet die Governance die Struktur und das Rahmenwerk, das Organisationen dabei unterstützt, ihren Weg zum Erfolg zu finden, während sie ethischen, legalen und verantwortungsvollen Praktiken folgen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Natur der Governance vielschichtig ist und Prinzipien umfasst, die sicherstellen, dass Organisationen ihre Angelegenheiten ordnungsgemäß und nachhaltig führen. Es geht nicht allein um Kontrolle, sondern auch um Leitung, Transparenz und Verantwortlichkeit. Während Organisationen ihre strategischen Ziele verfolgen, fungiert eine wirksame Governance als Kompass, der sie auf den richtigen Weg führt, Vertrauen unter den Stakeholdern fördert und die Grundlage für langfristigen Erfolg legt.











