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Validierung Ihrer Datenflussdiagramme: Sicherstellung von Klarheit und Genauigkeit

Einführung

Datenflussdiagramme (DFDs) dienen als ein entscheidendes Werkzeug im Bereich der Softwaretechnik und bieten eine visuelle Darstellung, wie Daten innerhalb eines Systems fließen. Die Komplexität der Erstellung dieser Diagramme erfordert jedoch einen gründlichen Validierungsprozess, um Genauigkeit und Klarheit sicherzustellen. Hier werden wir eine Reihe von Fragen und Überlegungen betrachten, die Sie bei der effektiven Validierung Ihrer DFDs unterstützen.

Validierung einzelner Diagramme

  1. Verbindungsprüfung:
    • Stellen Sie sicher, dass jeder Datenfluss an einem Prozess am Anfang oder am Ende des Pfeils korrekt angebunden ist. Dies gewährleistet einen klaren Datenfluss zwischen Prozessen und Entitäten.

    Beispiel: Überprüfen Sie in einem Datenflussdiagramm eines Bankensystems, ob der Pfeil, der „Kundenabhebungsanfrage“ darstellt, mit dem Prozess „Prozess: Abhebungsabwicklung“ verbunden ist.

  2. Klarheit der Beschriftung:
    • Stellen Sie sicher, dass jeder Datenfluss mit einem sinnvollen Substantiv beschriftet ist, was zur klaren Verständlichkeit der übermittelten Informationen beiträgt.

    Beispiel: Verwenden Sie anstelle einer vagen Beschriftung wie „Datenfluss 1“ stattdessen „Kundendaten“, um eine bessere Verständlichkeit zu gewährleisten.

  3. Prozess-Eingaben und -Ausgaben:
    • Stellen Sie sicher, dass jeder Prozess mindestens eine Eingabe und eine Ausgabe besitzt, um sicherzustellen, dass die Prozesse die Daten angemessen verarbeiten.

    Beispiel: Überprüfen Sie in einem Online-Shopping-System, ob der Prozess „Prozess: Bestellabwicklung“ Eingaben wie „Kundenbestellung“ und Ausgaben wie „Versandte Bestellung“ besitzt.

  4. Namenskonventionen für Prozesse:
    • Überprüfen Sie, ob jeder Prozess sinnvoll benannt ist und dem Muster „Etwas mit etwas tun“ folgt, wobei generische Begriffe wie „Prozess“ oder „verarbeiten“ vermieden werden sollten.

    Beispiel: Verwenden Sie anstelle von „Verarbeiten“ stattdessen „Zahlung validieren“, um die durchgeführte Aktion klar darzustellen.

  5. Namensgebung von Datenspeichern:
    • Stellen Sie sicher, dass Datenspeicher mit der Art der gespeicherten Objekte benannt sind und Pluralformen zur besseren Klarheit verwenden.

    Beispiel: Verwenden Sie anstelle von „Bestelldaten“ stattdessen „Bestelldatenbank“, um anzugeben, dass mehrere Bestellungen gespeichert werden.

  6. Konsistenz in der Darstellung:
    • Wenn Datenspeicher und externe Entitäten mehrfach dargestellt werden, stellen Sie sicher, dass jedes Exemplar eine „diagonale“ Linie besitzt, um Konsistenz zu gewährleisten.

    Beispiel: In einem Fertigungs-Datenflussdiagramm sollte, wenn „Lieferant“ zweimal gezeigt wird, jedes Exemplar eine diagonale Linie besitzen.

  7. Vermeidung von Datenflussüberschneidungen:
    • Identifizieren und beheben Sie alle sich kreuzenden Datenflüsse, indem Sie duplizierte externe Entitäten oder Datenspeicher hinzufügen, um Überschneidungen zu vermeiden.

    Beispiel: Wenn „Kundendaten“ und „Bestelldetails“ sich kreuzen, überlegen Sie, separate Instanzen einzuführen oder die Verbindungen zu optimieren.

Validierung einer Diagrammsammlung

  1. Ausgewogenheit bei der Erweiterung:
    • Stellen Sie sicher, dass alle Diagramme ausgewogen sind, wenn ein Prozess erweitert wird. Die Eingaben und Ausgaben auf höheren Ebenen sollten mit denen auf niedrigeren Ebenen übereinstimmen.

    Beispiel: Wenn ein Diagramm der Ebene zwei sich auf „Zahlungsabwicklung“ bezieht, stellen Sie sicher, dass die Eingaben und Ausgaben mit dem entsprechenden Prozess im Diagramm der Ebene eins übereinstimmen.

  2. Konsistente Darstellung von Entitäten:
    • Stellen Sie sicher, dass alle externen Entitäten sowohl im Kontextdiagramm als auch im Diagramm der Ebene eins konsistent dargestellt werden.

    Beispiel: Wenn „Kunde“ im Kontextdiagramm als externe Entität dargestellt wird, sollte er auch im Diagramm der Ebene eins erscheinen.

  3. Korrekte Nummerierung:
    • Stellen Sie sicher, dass alle Prozesse und Datenspeicher korrekt nummeriert sind, um eine einfache Referenzierung und Navigation zu ermöglichen.

    Beispiel: Wenn ein Prozess in einem Diagramm als „P3“ nummeriert ist, sollte diese Nummerierung durchgehend beibehalten werden.

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Fazit

Während DFDs die Kommunikation zwischen Softwareentwicklern und Stakeholdern verbessern, beruht ihre Wirksamkeit auf sorgfältiger Validierung. Während die Diagramme sich weiterentwickeln, werden periodische Überprüfungen und Neuanordnungen unerlässlich, um Klarheit zu bewahren und Kommunikationsbrüche zu vermeiden. Ein sauberes und gut validiertes Datenflussmodell sichert nicht nur die technische Genauigkeit, sondern verbessert auch den gesamten Kommunikationsprozess in Softwareentwicklungsprojekten.

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